Nach dem Riss des vorderen Kreuzbandes entsteht eine Instabilität im Kniegelenk, die bei normalem Gehen und alltäglichen Bewegungen meist noch gar nicht deutlich auftritt. Trotz aller subjektiver Beschwerdefreiheit führt das aber zu andauernden, fehlerhaften Dreh-Gleitbewegungen im Knie, die schwere Schäden an Meniskus und Knorpelsubstanz nach sich ziehen. Letztendlich passiert es, dass der Unterschenkel unwillkürlich wegknickt. Das bringt dann jedes mal eine schwere Knieverletzung mit Auslockerung des Kapsel-Band-Apparates mit sich und mögliche irreparable Meniskus- und Knorpelschäden. Spätestens dadurch beginnt die Arthrose des Kniegelenks.

Knieexperten sind sich einig, dass die Kniegelenksinstabilität durch Kreuzbandschaden beim aktiven Patienten durch eine alleinige, konservative Behandlung mit Muskeltraining (also ohne eine Operation) nicht ausgeglichen werden kann. Trotz subjektivem Stabilitätsgefühl kommt es zur so genannten Mikroinstabilität mit einem schrittweisen Verschleiß von Meniskus- und Knorpelsubstanz.

Nach einer Kreuzbandruptur kommt es darauf an, den verloren gegangenen Halt im Innern des Knies wiederherzustellen. Durchgesetzt hat sich die Kreuzbandrekonstruktion mittels körpereigenem Implantat. Deswegen sollte das »neue« Kreuzband so anatomisch wie möglich »konstruiert« sein und die Eigenschaften und Funktionen vom natürlichen Kreuzband möglichst optimal nachahmen.

 

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In der Park-Klinik Manhagen werden die jährlich über 800 Kreuzband-Operationen grundsätzlich arthroskopisch unterstützt durchgeführt. Vorteile: geringere Traumatisierung des Gelenkes, präzise anatomische Implantation des Kreuzbandes, schnellere Rehabilitation, zuverlässig gute Behandlungsergebnisse und nicht zuletzt eine bessere Kosmetik.
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