In unserer Park-Klinik Manhagen stellen wir Ihre Sicherheit an oberste Stelle. Zur Verbesserung der Patientensicherheit und zur Vermeidung von Fehlern in der Medizin setzen wir unterschiedliche Maßnahmen ein, die weit über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen – mit einem Ziel: Sie zu schützen! 

So infizieren sich in Deutschland jährlich über 15 000 Menschen mit gefährlichen Krankenhauskeimen wie etwa dem MRSA, dem Methicillinresistenten Staphylococcus aureus. Wir sind eines der ersten Krankenhäuser, das auf freiwilliger Basis ein Personalscreening auf MRSA durchgeführt hat und seine Patienten intensiv auf resistente Keime untersucht.


Sicherheit durch Hygiene - Schutz vor Keimen

Unser umfangreiche Patienten-Screening zeigt: Nur sehr wenige unserer Patienten (unter 1 %) sind Träger von sogenannten hochresistenten Erregern (z.B. MRSA). Trotzdem achten wir auf eine konsequente Standardhygiene – und ganz besonders auf eine regelmäßige Händehygiene. 

Voraussetzung hierfür ist, dass wir personell besser ausgestattet sind, als viele andere Krankenhäuser. Wir haben in unserer Klinik verbindliche 

Hygienestandards in allen Bereichen etabliert und überprüfen die Umsetzung durch regelmäßige Hygienevisiten sowie unangemeldete externe Kontrollen und Begehungen.  

Für unsere Mitarbeiter bieten wir umfangreiche Hygieneschulungen an und führen spezielle Qualifizierungsmaßnahmen für das Hygienefachpersonal durch. Zusätzlich beteiligen wir uns an der „Aktion Saubere Hände“ der Weltgesundheitsorganisation WHO. Und unsere neue IMC-Station ist mit Kupfertürklinken und Kupferschaltern ausgestattet – auf Kupfer können sich deutlich weniger Keime ansiedeln, wie unser stellvertretender Ärztlicher Direktor Herr Prof. Braun in einem weltweit beachteten Feldversuch nachweisen konnte.  


Sicherheit im OP - OP-Checklisten verhindern Eingriffsverwechslungen

Ist es der richtige Patient, das richtige Bein? Eine Verwechslung von Patienten, Eingriffsart oder Eingriffsort wie beispielsweise eine falsche Körperstelle ist der Alptraum bei jeder Operation. Um auch hier ganz auf “Nummer sicher“ zu gehen, setzen wir zur eindeutigen Patientenidentifikation Patientenarmbänder ein und nutzen umfangreiche OP-Checklisten der WHO (World Health Organisation). 

So markieren wir zusammen mit Ihnen kurz vor der Operation den Eingriffsort und erfragen, welche Medikamente Sie einnehmen oder welche Allergien Sie haben. Das sogenannte „Team Time out“ im OP erhöht die Sicherheit weiter. Hier nehmen sich alle an der OP Beteiligten eine kurze Auszeit, um den gesamten Prozess noch einmal durchzugehen. Ganz wichtig: Operateur und Patient kennen sich bei uns. In der Regel operiert Sie Ihr behandelnder Arzt – Anonymität gibt es bei uns nicht.


Sicherheit durch medizinische Überwachung – unsere IMC-Station

Für besondere Fälle haben wir zur Überwachung eine eigene Spezial-Station eingerichtet. Unsere neue Intermediate Care Station (IMC) nimmt Sie kurzzeitig auf,  wenn Sie nach der Operation für eine Verlegung auf die Normalstation noch nicht stabil genug sind und eine weitere intensive Überwachung benötigen. Aber auch nach der Verlegung können wir eine notwendige Überwachung z.B. der Herzströme oder der Sauerstoffsättigung fortsetzen, da alle Stationen über Monitore verfügen, die zum überwiegenden Teil an eine zentrale Überwachung angeschlossen sind.


Sicherheit durch Vernetzung und Endoprothesen-Register

Sollte aufgrund einer akuten Komplikation oder auch durch eine schleichende Verschlechterung eine Verlegung notwendig sein, sind wir auch darauf vorbereitet. In vertraglich gesicherter Kooperation sind uns mehrere Akutkliniken mit Spezialeinheiten z.B. für Herzkatheteruntersuchungen oder gefäßchirurgische Eingriffe verbunden. 

Zur Sicherung und Verbesserung der Qualität der endoprothetischen Versorgung und somit zur Erhöhung der Patientensicherheit sind für den Verband der Ersatzkassen Mitglied im Exekutivkomitee des EPRD (Endoprothesen Register Deutschland) und eine der ersten vier Kliniken in Deutschland, die an der Machbarkeitsstudie zur Routinedatenerfassung teilgenommen hat und so für den Aufbau des EPRD einen wichtigen Beitrag mitgeleistet hat.


Und zum Schluss: 
Sicherheit durch Fehlerkultur

Trotz aller Mühe, die wir uns geben: auch bei uns werden Beinahe-Fehler und auch Fehler gemacht. Diese sind für uns immer Ansporn, unsere Prozesse zu hinterfragen und zu verbessern. So nutzen wir ein bereits in der Luftfahrt sehr erfolgreich eingeführtes System, das Schwachstellen rechtzeitig erkennt. Das CIRSmedical (Critical Incident Reporting System) ist ein computergestütztes anonymes Fehlerberichts- und Lernsystem und hilft uns, Fehler und unerwünschte Ereignisse zu vermeiden. Dieses System ist in der Luftfahrt hervorragend etabliert, es ist daher kein Zufall, dass wir durch Herrn Eckhard Jann (www.sicherheitspilot.de) unterstützt werden.


Trotzdem - kein System ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden kann. Hier bitten wir Sie um Ihre Mithilfe: haben Sie Fragen, Kritik oder Verbesserungsideen?


Zögern Sie nicht, uns anzusprechen! 


Hierzu steht Ihnen Frau Voigt (silke.voigt@manhagen.de) oder auch die allgemeine Adresse mails@manhagen.de zur Verfügung.